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Rezensionen

 

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So scheint 'Henry' einzuladen, um die Realität auf Meta-Ebene zu erleben. Hier ist das Leben in allen seinen in Tanz materialisierten Emotionen zu sehen, das in einem schwindelerregenden Flash an Dir vorüber ziehen kann. Das lebendige Bild ist am ausdrucksstärksten wenn die monochrom-weiße Beleuchtung in ein klinisches Azurblau übergeht. Ein Lichtstreifen läuft in rhythmischer Wiederholung auf der Bühne von vorne nach hinten, wie auf einem Herzfrequenz-Monitor auf der Intensivstation. Ein Tänzer tanzt allein auf der vorderen Bühne, weit dahinter eine Linie Tänzer, stramm nebeneinander aufgestellt, halb aufgesaugt durch das Licht. Hier sehen wir den Mensch in seinem Kern zurückgebracht. Diese Bildsprache, nicht zuletzt dank des Lichtentwurfs von Ate Jan van Kampen, macht nicht nur Seussi’s Tanzsprache, sondern auch das gesamte Werk direkt und akut. Und das in einer so starken Aufführung zu sehen. Besetzung. Eine Top-Präsentation von SCAPINO. Das ist ein Fest.
Sander Hiskemuller, Trouw uber Henry
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Das Licht spielt während dieser Aufführung eine große Rolle und Ate Jan van Kampen hat speziell für ‚Henry’ einen Lichtentwurf gemacht, der warm, klar, leicht und manchmal fast hyperrealistisch ist. Da die Choreographie an sich schon detailliert ist, hat van Kampen sichergestellt, dass das Licht die Choreographie unterstützt und nicht überbietet. Dennoch spielt das Licht in der Aufführung in soweit eine eigene Rolle, weil der Lichtentwurf an sich selbst eine Choreographie ist.
Viviane Veger, Theater Paradijs uber Henry
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Vor allem der Lichtplan ist faszinierend und tut was er tun soll. Das Licht verschmilzt mit der Choreographie, es saugt die Tänzer halb in sich auf und verleiht 'Henry' Poesie. "Henry" wird dadurch zu einer unbestimmten Reise, deren Dauer nicht im Voraus zu bestimmen ist.
Nanska van de Laar, Leidsch Dagblad uber Henry
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Choreographie, Musik und Licht sind eine Drei-Einheit bei MONO. (...) Später in der Aufführung verschmelzen Ton und Bild; das ist der Moment, dass MONO Dich bei der Kehle greift, hier geschieht etwas...
Joost Goutziers, Brabants Dagblad uber Mono
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Die ausbleibende Dynamik – als unerfülltes Verlangen – wird durch die volumenreiche Musik und das subtil wechselnde Licht, die zusammen als ein unsichtbares Gebäude den kahlen Raum in Besitz nehmen, kompensiert.
Annette Embrechts, De Volkskrant uber Mono
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Ein geniales Lichtbild zeigt den Gefühlszustand der Darsteller/Tänzer.
Rinus van der Heijden / Kunstjournalist uber Nude
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Die bleiche Belichtung von Ate Jan van Kampen ist rau und industriell.
Während die Charaktere die Peinlichkeit/ Trägheit des täglichen Kontakts durchlaufen, treibt der grell erleuchtete Bühnenraum ihr soziales Unbehagen ins Publik.
The Independent uber Skin
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